Fachartikel zur Marktlage

 

PERSONAL: "Was Schüler denken“
Zusammenfassung: Welche Vorstellungen haben Schüler der Klassen 10 bis 13 von ihrem späteren Berufsleben und von ihren Arbeitgebern? Damit hat sich die Junior Management School in Monheim in einer Studie befasst: Auffallend wenige Schüler (8 %) vertrauen Unternehmen als Ansprechpartner für den Berufseinstieg. Und das, obwohl sich die befragten Schüler schon jetzt über Arbeitgeber in spe informieren, besonders im Internet (47 %), bei Studien- und Berufsmessen (45 %) und in Zeitschriften (42 %). Andererseits lässt ein Fünftel der Schüler "alles auf sich zukommen." Konzerne sind bei den zukünftigen Nachwuchskräften noch besser angesehen als mittelständische Unternehmen, da vermutet wird, dass sie bessere Perspektiven und Chancen sowie eine stärkere Internationalität böten. Dafür wird kleineren Unternehmen ein angenehmeres Arbeitsklima zugeschrieben. Insgesamt steht ein hohes Gehalt als Anreiz für die Schüler im Hintergrund. Stattdessen werden Entwicklungsmöglichkeiten als wichtigstes Kriterium für die Wahl des Arbeitgebers angesehen.

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Personal, 07. August 2009

 

 

Tagesschau.de: "Noch knapp 100.000 Lehrstellen frei: Weniger Bewerber für weniger Lehrstellen“
Zusammenfassung: Der Rückgang bei den Bewerbungen durch den demografischen Wandel (14 %) ist höher als der Rückgang der gemeldeten Ausbildungsplätze (7 %). Damit sieht die Lage auf dem Ausbildungsmarkt trotz Wirtschaftskrise relativ entspannt aus. Hannelore Plicht, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung und Autorin des Buchs "Arbeitssituation, Tätigkeitsprofil und Qualifikationsstruktur von Personengruppen des Arbeitsmarktes", berichtet im Interview über die Chancen für Jugendliche, einen Ausbildungsplatz zu bekommen: 100.000 Lehrstellen sind noch zu besetzen, ein Drittel davon in den Fertigungsberufen, also in der Bau-, Metall-, Textil-, Elektro- und Lebensmittelbranche. 61.000 offene Lehrstellen gibt es in der Dienstleistungsbranche und davon immerhin 4.000 bei den Bankkaufleuten.

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Tagesschau.de, 31. Juli 2009, das Interview führte Vivian Lievenbrück

 

 

 

Computerwoche.de: "Mittelstand verschläft demografischen Wandel“
Zusammenfassung: Der deutsche Mittelstand ist auf den demografischen Wandel nicht ausreichend vorbereitet. Dies zeigt die von der Vermögensverwaltung Schroders in Auftrag gegebene Studie "Demografischer Wandel und dessen Auswirkungen auf mittelständische Unternehmen". Laut der Studie hätte die Hälfte nur weiche Maßnahmen ergriffen und ein Drittel hat sich bezüglich der älter werdenden Arbeiterschaft noch gar keine Gedanken gemacht. Es droht einerseits eine Vorruhestandswelle und andererseits wird das Durchschnittsalter in deutschen Unternehmen weiter deutlich zunehmen. Der bevorstehende Bevölkerungsrückgang wird vor allem bei Fachkräften zur Folge haben, dass ein Kampf um qualifizierte Arbeitskräfte entbrennt. So sehen auch 86,8 % der befragten Unternehmen den Fachkräftemangel und 62,3 % den Mangel an Auszubildenden als großen Nachteil des demografischen Wandels. Wer für Fachkräfte attraktiv bleiben will, muss den aktuellen Trends Rechnung tragen. Viele Arbeitgeber setzen auf Präventions- und Gesundheitsprogramme älterer Arbeitnehmer. Für die Auftraggeber der Studie reiche das aber nicht aus. Nur mit einer qualifizierten und leistungsfähigen älteren Belegschaft könne die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands gesichert und erweitert werden: "Wer die demografische Entwicklung ignoriert, wird im Ringen um die besten Köpfe das Nachsehen haben."

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Computerwoche.de, 06. April 2009, Autor: Peter Gruber

 

 

 

FAZ.net: "Mehr offene Ausbildungsstellen als Bewerber“
Zusammenfassung: Im Jahr 2008 gab es trotz Wirtschaftskrise und Abnahme der abgeschlossenen Ausbildungsverträge laut Berufsbildungsbericht 2009 zum ersten Mal seit 2001 mehr Lehrstellen als Bewerber. Grund dafür ist die gleichzeitige, demografisch bedingte Abnahme der Bewerber. Bundesbildungsministerin Schavan spricht von einer Trendwende am Ausbildungsmarkt und warnt gleichzeitig vor nachlassenden Ausbildungsanstrengungen in der Rezession. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) gibt Entwarnung: Eine Stichprobe unter hundert Unternehmen habe ergeben, dass 90 % der Betriebe die Zahl der Lehrstellen konstant halten oder sogar aufstocken wollen, da die derzeitige Geschäftslage nicht so wichtig sei wie die Sicherung der Fachkräfte für den nächsten Aufschwung.

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FAZ.net, 01. April 2009

 

 

 

 

 

Sueddeutsche.de: „Weniger Geburten, mehr Chancen für Azubis“
Zusammenfassung: Der demographische Wandel verbessert die Lage auf dem Lehrstellenmarkt, doch es gibt zu viele Altbewerber. Die Anzahl der unbesetzten Ausbildungsplätze hat im vergangenen Jahr erstmals seit 2001 über der Zahl der unversorgten Bewerber gelegen, wie aus dem Berufsbildungsbericht 2009 hervorgeht. Im Vergleich zum Vorjahr wurden zwar 9 626 Ausbildungsverträge weniger abgeschlossen, da aber auch die Zahl der Bewerber abgenommen hat, "hat sich das Verhältnis von Angebot und Nachfrage weiter verbessert." Dabei verläuft die Entwicklung in neuen und alten Bundesländern unterschiedlich: Im Osten wurden 9 % weniger Ausbildungsverträge abgeschlossen, im Westen war ein Plus von 0,3 % zu verzeichnen. Aus folgenden Gründen sieht die Bundesregierung weiterhin Handlungsbedarf: 1. Der Berufsbildungsbericht führt 82 000 Altbewerber auf, die mithilfe der Bundesagentur für Arbeit weiter nach einer Lehrstelle suchen. 2. Ausländische Jugendliche haben es besonders schwer und sind in der Berufsausbildung stark unterrepräsentiert. 3. Gleichzeitig ist die Zahl der Ausbildungsplätze, für die Unternehmen keinen geeigneten Bewerber fanden,  auf knapp 20 000 deutlich gestiegen.

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Sueddeutsche.de, 01. April 2009, Autor: Thomas Öchsner

 

 

 

 

 

Antennewest.de: „Über 600 freie Lehrstellen“
Zusammenfassung: Trotz Wirtschaftskrise investiert das Handwerk des Bezirks Trier kräftig in die Sicherung seines Nachwuchses. In der Region sind der Arbeitsverwaltung und der Handwerkskammer derzeit über 600 freie Lehrstellen gemeldet. Petra Kollmann, Schulbeauftragte der HWK, im Rahmen des bundesweiten JOBSTARTER-Programms: "Eine so große Zahl an offenen Lehrstellen hatten wir zu diesem Zeitpunkt noch nie."

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Antennewest.de, 09. März 2009

 

 

 

 

 


Berliner Zeitung: „Tausende Lehrlinge gesucht“
Deutsche Firmen melden in vielen Branchen offene Stellen auf dem Ausbildungsmarkt. Gewerkschaften weisen Kritik an mangelnden Fähigkeiten der Bewerber zurück. Berlin: Schulabgänger haben in diesem Jahr so gute Chancen wie seit Langem nicht mehr, eine Lehrstelle zu bekommen. Die Firmen suchen derzeit, kurz vor Beginn des neuen Lehrjahres, noch Tausende Auszubildende. Das ergab eine Erhebung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Danach sind vor allem in Ostdeutschland zahlreiche Plätze unbesetzt. Allein bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Berlin gebe es derzeit rund 1 500 freie Lehrstellen, sagte Sprecher Holger Lunau der Berliner Zeitung. Dies seien ein Drittel mehr offene Stellen als vor einem Jahr.

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Berliner Zeitung, 22. Juli 2008, Autoren: Ruprecht Hammerschmidt, Matthias Loke

 

 

 

 

 

 
 
 
 


B.Z.: „Suche Azubi, biete ...“
Erstmals seit Jahren gibt es wieder genügend Lehrstellen in Berlin – und damit ein neues Problem: 1536 Azubi-Plätze sind unbesetzt, Firmen suchen dringend Bewerber.
Azubis dringend gesucht: Wenige Tage vor Beginn des neuen Lehrjahrs gibt es in Berlin immer noch mehr als 1500 freie Ausbildungsplätze. Laut Industrie- und Handelskammer sind derzeit 1536 Lehrstellen in 106 Berufen unbesetzt. „Das sind 35 Prozent mehr als im Vorjahr“, sagt IHK-Sprecher Holger Lunau. Die Entspannung an Berlins Ausbildungsmarkt hat mehrere Gründe. 

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B.Z., 21. Juli 2008, Autor: Olaf Wedekind

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

 
Berliner Morgenpost : „1500 Lehrstellen frei. Berliner Arbeitgeber suchen händeringend Azubis“
Ob Luxushotel, Druckerei, Spedition oder Bank – alle suchen noch Lehrlinge. In Berlin gibt es kurz vor Beginn des neuen Lehrjahres so viele freie Ausbildungsplätze wie lange nicht mehr. Die Arbeitgeber beklagen allerdings, dass vielen Schulabgängern die nötige Ausbildungsreife fehle. Kurz vor Beginn des neuen Lehrjahres gibt es in Berlin noch mehr als 1500 freie Ausbildungsplätze. Nach Angaben der Industrie- und Handelskammer (IHK) sind in der Hauptstadt derzeit 1.536 Lehrstellen in 106 Berufen unbesetzt. „Das sind 35 Prozent mehr als im Vorjahr“, sagte IHK-Sprecher Holger Lunau. Dabei seien alle Berufsgruppen vertreten. So würden neben einem Berliner Luxushotel auch Druckereien, Speditionen, aber auch Banken und Versicherungen nach qualifizierten Lehrlingen suchen.

Berliner Morgenpost, 21. Juli 2008

 

 

 
 
 
 


Welt Online: „Tausende Lehrstellen in Deutschland unbesetzt“
Metallbranche, Handel oder Büro: Viele Firmen in Deutschland suchen kurz vor dem Beginn des neuen Ausbildungsjahrs noch dringend Azubis. Schulabgänger sollten sich jetzt rasch bewerben, sagt DIHK-Chef Ludwig Georg Braun. DGB und Politiker der Linken sehen die Lage auf dem Ausbildungsmarkt nicht so rosig. Kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahrs suchen viele Unternehmen noch immer Lehrlinge. Bundesweit sind tausende Lehrstellen frei, zeigt eine Statistik des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK). Stichproben des DIHK ergaben, dass sich die Zahl der freien Lehrstellen im Vergleich zu 2007 in Gera um 200 Prozent und in Erfurt sogar um 245 Prozent erhöhte. DIHK-Ausbildungsexperte Thilo Pahl sagte, gesucht würden Azubis vor allem in der Banken- und Versicherungsbranche, in der Gastronomie und für Metallberufe. Grund sei einerseits ein Bewerbermangel, andererseits aber auch die mangelnde Qualifikation von Bewerbern.

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Welt Online, 21. Juli  2008   

 

 

 

 

 
 
 
 

 
Deutsche Welle:  „Handwerker klagen über zu wenig Auszubildende“
Das deutsche Handwerk klagt über fehlenden Nachwuchs. Es gebe zu wenig qualifizierte Schulabgänger, sagt Handwerkspräsident Hanns-Eberhard Schleyer. Er schlägt vor, auch Lehrlinge aus Polen oder Tschechien zuzulassen.
Die Lage am deutschen Ausbildungsmarkt hat sich dramatisch verändert. Es ist noch nicht allzu lange her, da rangelten gleich mehrere Jugendliche um eine Lehrstelle, da wollten die Gewerkschaften noch die Wirtschaft zu einer Ausbildungsplatzabgabe zwingen, wenn sie keine Lehrstelle zur Verfügung stellen. Und nun gibt es fast schon so etwas wie einen Kampf um den Nachwuchs. Wirtschaftsverbände appellieren daher verstärkt an die Politik, den deutschen Arbeitsmarkt weiter zu öffnen.

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DW-World.de, 14. Juli 2008, Autorin: Monika Lohmüller

 


 

 

 

 
 
 
 



Berliner Morgenpost:  „Handwerk will Lehrlinge aus Osteuropa holen“
Deutsche Handwerker sollen auch Lehrlinge aus Osteuropa ausbilden dürfen. Nur 
so sei der drastische Rückgang der Schulabgänger in Deutschland aufzufangen, 
sagt der Handwerkspräsident Otto Kentzler. Der Arbeitsminister ist gegen den Plan. 
Er will Absolventen deutscher Hauptschulen mehr Chancen geben.

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Berliner Morgenpost, 08. Juli 2008

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 

Zentralverband des deutschen Handwerks: "Appell an die Bundesregierung: Aufschwung stützen"

"Der Wachstumsfaden darf nicht abreißen", warnt ZDH-Präsident Otto Kentzler in einem Interview mit dem Magazin Wirtschaftswoche (Nr. 10, 5. März 2007).

 

Wird es in den nächsten Jahren leichter, genügend Ausbildungsplätze zu schaffen?


Kentzler: Andersherum: Aufgrund der Demographie befürchten wir, dass es schwieriger wird, alle Lehrstellen mit geeigneten Bewerbern zu besetzen. In Ostdeutschland haben wir den Geburtenrückgang bereits 2006 gespürt, die Zahl der Schulabgänger wird in diesem Jahr weiter zurückgehen. In Westdeutschland dürfte die Situation spätestens 2011 eintreten. Das trifft vor allem das Handwerk. Uns drohen bereits kurzfristig Einbußen aufgrund von Nachwuchs- und Fachkräftemangel. Daher dringen wir zusätzlich auf die individuelle Weiterqualifizierung gerade junger arbeitsloser Facharbeiter.

 

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zdh.de, 05. März 2007, das Interview führte Dr. Christian Ramthun

 
 
 
 

Tagesspiegel: "Der Kampf um kluge Köpfe"
Trotz Massenarbeitslosigkeit fehlen in Deutschland Tausende Fachkräfte. Für Unternehmen könnte das zur Wachstumsbremse werden. Viel zu sehen gibt es nicht im 420-Seelen-Ort Fürnsal. Wenn sich doch jemand hierher in den Schwarzwald verirrt, dann für einen Besuch im Atem- und Naturheilsanatorium Graether. Bisher hat Volker Kilian im Türnental genügend Leute für seinen 45-Mann-Betrieb gefunden. Doch langsam macht sich der Chef der Firma Schray-Antriebstechnik Sorgen: Er bekommt kein geeignetes Personal mehr. „Ich brauche Mechaniker, die vom Stahlausfräsen bis hin zum Zahnradstanzen sämtliche Arbeitsschritte beherrschen.“ 33 Hauptschüler haben sich kürzlich bei Kilian beworben. Zwei hat er schließlich eingestellt. Früher hätte er auch gutes Personal von der Konkurrenz abgeworben. „Doch heute“, sagt Kilian, „sind die Besten längst schon weg.“ Mehr als 8000 Ingenieure und Techniker fehlen derzeit in Deutschland, schätzt der Verband der Deutschen Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA). Im Sommer war noch von 7000 die Rede. Der anhaltende konjunkturelle Aufschwung verschärft den Fachkräftemangel.

 

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Tagesspiegel.de, 26. November 2006, Autoren: Stefan Kaiser, Manuel Köppl

 
 
 
 

Die Welt: "Fachkräfte verzweifelt gesucht"
Jedes sechste Unternehmen kann offene Stellen nicht besetzen - Vor allem Ingenieure werden benötigt. Mehr als 4,5 Millionen Menschen in Deutschland sind arbeitslos - dennoch klagen Unternehmen zunehmend über Probleme, hochqualifiziertes Personal zu finden. "Trotz hoher Arbeitslosigkeit ist Arbeitskräftemangel in Teilen der Wirtschaft auch gegenwärtig ein Thema: Rund jedes sechste Unternehmen kann derzeit offene Stellen zumindest teilweise nicht besetzen", sagte der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages, Ludwig-Georg Braun, der WELT. "Vor allem Unternehmen aus dem verarbeitenden Gewerbe haben mitunter erhebliche Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden." Besonders betroffen seien die pharmazeutische Industrie, der Maschinen- und Fahrzeugbau, erklärte der DIHK-Präsident und verwies dabei auf eine Befragung der Industrie- und Handelskammern unter 20 000 Unternehmen. 

 

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Welt Online, 12. Juni 2006, Autor: Stefan von Borstel

 
 
 
 

 

managerSeminare: "Mitarbeiternachschub elektronisch steuern“
Längst freuen sich Personaler nicht mehr über jede Bewerbermappe, die bei ihnen eintrudelt. Im Gegenteil: Die Klagen über die Masse der eingehenden Bewerbungen lauter. Hilfe versprechen Software-Programme, die das Bewerbungsverfahren sowohl zeitlich als auch finanziell verschlanken. Doch die Technik hat auch Tücken. "Der Aufwand in den Personalabteilungen ist nicht geringer geworden", bestätigt Jürgen Rohrmeier von der Kienbaum Personalberatung, München. Der Experte für digitales Bewerbermanagement weiß auch, warum: "Jetzt gehen viel mehr Blindbewerbungen ein." Anders als früher herrscht heute keine “Waffengleichheit” mehr zwischen Jobkandidat und Personaler. Heute können die Bewerber mit einem Klick ihre elektronischen Mappen an Hunderte von Unternehmen schicken. Als Folge quillen die elektronischen Postkörbe der Personalabteilungen über; hinter vorgehaltener Hand äußern einige bereits ihren Unmut über die Flut. "Statt zehn überlegten, werden 1 000 unüberlegte Bewerbungen herausgeschickt", weiß Christian Scholz, Professor für Betriebswirtschaftslehre, Organisation, Personal- und Informationsmanagement an der Universität des Saarlandes, dass sich die Personaler ärgern. Denn es hilft nichts: Auch die noch so lieblos zusammengeklickte e-Mappe will beantwortet sein. Allein mit diesen Routinearbeiten ist so mancher Personalverantwortliche voll ausgelastet.

 

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managerSeminare.de, Autor: Constantin Gillies

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